Wofür ist ein roter Bildschirm gut?
Ein roter Bildschirm macht Handy, Tablet oder Monitor zu einer gleichmäßigen roten Lichtquelle. Das ist nützlicher, als es klingt:
- Ein dezentes Licht, das die Nachtsicht schont. Rotes Licht stört an die Dunkelheit gewöhnte Augen viel weniger als weißes. Deshalb nutzen es Astronomen, Piloten und Fotografen in der Dunkelkammer. Helligkeit runter, und dein Handy wird zur roten Taschenlampe.
- Rote Subpixel testen. Jedes Pixel besteht aus einem roten, grünen und blauen Teil. Auf reinem Rot zeigt sich ein Pixel mit defektem Rotanteil als schwarzer Punkt.
- Foto und Video. Ein Tablet mit rotem Bildschirm ist ein günstiges Farblicht für Produktfotos und stimmungsvolle Porträts.
- Partys und Signale. Halte ein Handy mit rotem Bildschirm als Stoppsignal hoch oder nutze es als farbiges Leuchten.
So nutzt du den roten Bildschirm
Drücke Roten Bildschirm starten oder klicke auf die Vorschau. Mit dem Regler (im Vollbild auch mit den Pfeiltasten hoch und runter) dimmst du die Helligkeit. Im Vollbild wechseln die Pfeiltasten links und rechts die Farbe, und vor dem Start kannst du mit dem Farbwähler jeden Ton aussuchen. Beenden mit Esc oder Doppelklick (am Handy doppelt tippen).
Setz das Häkchen bei Bildschirm wach halten, damit das Licht mitten im Call nicht ausgeht, und nutze den Timer, wenn dein roter Bildschirm beim Einschlafen läuft.
Rotes Licht und Nachtsicht
Die Augen brauchen 20 bis 30 Minuten, um sich ganz an die Dunkelheit zu gewöhnen, und ein heller weißer Lichtblitz macht das sofort zunichte. Die Stäbchen, die im Dunkeln die Arbeit machen, sind für tiefes Rot kaum empfindlich. Bei schwachem Rotlicht kannst du daher eine Karte oder Sternkarte lesen, ohne die Nachtsicht zu verlieren. Dreh auch die Helligkeit des Handys selbst herunter und halte den Bildschirm tief und weg von den Augen.