Wofür ist ein grauer Bildschirm gut?
Mittelgrau ist die beste Farbe, um Probleme zu finden, die Weiß und Schwarz verstecken. Weil das Panel weder ganz an noch ganz aus ist, werden auf einem grauen Bildschirm kleine Helligkeits- und Farbunterschiede über die Fläche sichtbar.
- Ausleuchtung. Ein guter Bildschirm zeigt überall dasselbe Grau. Dunklere Ecken, hellere Ränder oder ein farbstichiger Fleck bedeuten ungleichmäßige Hintergrundbeleuchtung.
- Dirty-Screen-Effekt (DSE). Bei Fernsehern und großen Monitoren sieht man leichte Flecken oder senkrechte Streifen, die bei Bewegung am Bildschirm „kleben“, am besten auf Grau.
- Banding und Farbstich. Grau sollte neutral wirken. Ein Rosa- oder Grünstich deutet auf ein Problem mit der Farbbalance.
- Neutraler Hintergrund. Fotografen und Designer nutzen Grau als ruhigen, farbneutralen Hintergrund.
So nutzt du den grauen Bildschirm
Drücke Grauen Bildschirm starten oder klicke auf die Vorschau. Mit dem Regler (im Vollbild auch mit den Pfeiltasten hoch und runter) dimmst du die Helligkeit. Im Vollbild wechseln die Pfeiltasten links und rechts die Farbe, und vor dem Start kannst du mit dem Farbwähler jeden Ton aussuchen. Beenden mit Esc oder Doppelklick (am Handy doppelt tippen).
Setz das Häkchen bei Bildschirm wach halten, damit das Licht mitten im Call nicht ausgeht, und nutze den Timer, wenn dein grauer Bildschirm beim Einschlafen läuft.
So prüfst du deinen Bildschirm mit Grau
- Raum abdunkeln und den Bildschirm im üblichen Bildmodus lassen.
- Grauen Bildschirm starten und das ganze Bild aus normalem Abstand betrachten.
- Mit dem Farbwähler auch ein dunkleres (etwa 20 %) und ein helleres Grau (etwa 70 %) testen – verschiedene Probleme zeigen sich bei verschiedenen Stufen.
Etwas Abweichung ist normal, vor allem bei großen LCD-Panels. Fallen Flecken im Alltag auf, etwa beim Fußball mit viel Rasen, melde dich beim Händler, solange du noch zurückgeben kannst.